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Der Lux-Filmpreis 2018 geht an den Film „Gegen den Strom”

Die isländisch-französisch-ukrainische Koproduktion „Gegen den Strom“ hat den 12. Lux-Filmpreis gewonnen, teilte EP-Präsident Antonio Tajani heute bei der Preisverkündung in Straßburg mit.

 

Die beiden anderen Finalistenfilme für den diesjährigen Preis waren „Die andere Seite von allem“ („The Other Side of Everything“) und „Styx“.

 

Tajani gratulierte allen drei Finalisten des Wettbewerbs und sagte:

„Ich bin außerordentlich stolz auf unseren Filmwettbewerb, der seit 2007 europäischen Filmproduktionen gewidmet ist und sich auf Themen konzentriert, die für unsere Europäische Union von grundlegender Bedeutung sind: Universalität der europäischen Werte, Integration und Toleranz sowie Verteidigung der kulturellen Vielfalt. Noch nie war die Verleihung des LUX-Preises so schwierig wie in diesem Jahr. Die Nominierten des Wettbewerbs waren außergewöhnlich, sowohl was die Originalität der Filme als auch die Relevanz der von ihnen behandelten Themen betrifft.

 

Die Finalistenfilme behandeln drei Schlüsselthemen für die Zukunft Europas: die Risiken, die mit extremem Nationalismus verbunden sind, die Dringlichkeit des Handelns zum Schutz der Umwelt und die Notwendigkeit, kohärente Antworten auf die Migrationsfrage zu finden. Diese Filme, die sich in Genre und Thema unterscheiden, haben einen wichtigen Punkt gemeinsam: Sie erzählen Geschichten von starken Frauen, die entschlossen sind, den Status quo zu ändern“.

 

„Im Namen des Europäischen Parlaments möchte ich den anwesenden Regisseuren und Autoren sowie all denen danken, die zur Entstehung dieser Filme und zum Erfolg des LUX-Filmpreises 2018 beigetragen haben. Indem Sie uns neue und Ihre persönliche Standpunkte zu unserem Europa aufzeigen, tragen Sie wesentlich zur politischen Debatte bei, die in dieser Institution jeden Tag stattfindet“, fügte EP-Präsident Tajani hinzu.

 

Gegen den Strom“ („Woman at war“/„Kona fer í stríð“) des isländischen Regisseurs Benedikt Erlingsson ist ein politischer Film, die Geschichte eines starken Frauencharakters und eine Fabel über eine Musiklehrerin, die ein Doppelleben als engagierte Umweltaktivistin führt. Sie sieht ihre politischen Überzeugungen in Frage gestellt, als ihre Pläne zur Adoption eines Kindes in Erfüllung gehen.

 

Die andere Seite von allem“ („The Other Side of Everything“) und „Styx“ waren die beiden anderen Filme, die für den diesjährigen Preis in die engere Wahl kamen.

über red

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