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EU-Abgeordnete besuchen Expo 2015 in Mailand

EU-Abgeordnete der Ausschüsse für Landwirtschaft, Energie und Internationalen Handel besuchen am 18. und 19. Juni die Weltausstellung in Mailand. Das Thema für die Expo 2015 lautet „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“. Die Abgeordneten reisen nach Mailand, um Aktionen für die weltweite (und nicht nur europäische) Lebensmittelsicherheit vorzustellen, auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen hinzuweisen und einen gesunden Lebensstil zu bewerben.

 

Insgesamt 35 EU-Abgeordnete der drei Ausschüsse besuchen die Expo.

 

Die Delegation wird von Czesław Adam Siekierski (EVP) aus Polen (Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses), Bernd Lange (S&D) aus Deutschland (Vorsitzender des Ausschusses für Internationalen Handel) und Patrizia Toia (S&D) aus Italien (Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Industrie und Energie) geleitet.

Ein weiteres Mitglied der Delegation ist der Italiener Antonio Tajani (EVP), Vizepräsident des Europäischen Parlaments.

 

Im 18. Juni fand eine Pressekonferenz in Mailand statt. Die spanische EU-Abgeordnete Clara Eugenia Aguilera Garcia (S&D) ist stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Sie betonte, dass das Recht auf Nahrung ein Menschenrecht sei und fügte hinzu: „In der EU werden Lebensmittel weggeworfen und gleichzeitig sind beinahe 20 Millionen Familien unterernährt.“ Europa dürfe seine eigene Lebensmittelproduktion jedoch nicht aufgeben: „Wir können uns nicht auf den Import verlassen.“

 

Der Vorsitzende des Ausschusses für Internationalen Handel, Bernd Lange wies auf die Bedeutung von Handelsabkommen hin: „Wir benötigen asymmetrische Handelsabkommen mit Entwicklungsländern. So tragen wir zu deren Lebensmittelsicherheit bei und können sie dabei unterstützen, ihre eigene Nahrungsmittelindustrie aufzubauen.“ Handelsabkommen müssten dazu beitragen, die Lebensumstände der Menschen zu verbessern, die Nahrungsmittel herstellen.

 

Die italienische EU-Abgeordnete Patrizia Toia (S&D) wies auf die Herausforderungen hin, denen die EU gegenübersteht. Forschung und Entwicklung könnten dabei helfen, Lösungen zu finden.  „Dank des Europäischen Parlaments wird sich das Europäische Technologieinstitut im folgenden Jahr auch mit dem Thema Lebensmittelsicherheit  auseinandersetzen.“

 

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