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Europäische Kommission beschließt Aufstockung der Mittel für Bildung in humanitären Notsituationen

Der Europäische Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement Christos Stylianides, kündigt heute an, dass er die für Bildung von Kindern in Krisensituationen bereitgestellten Mittel auf 4 % des EU-Budgets für humanitäre Hilfe aufstocken will.

In seiner Erklärung dem heutigen Gipfeltreffen zum Thema „Bildung für Entwicklung“ in Oslo hat EU-Kommissar Stylianides betont: Jedes Kind sollte lernen dürfen. Wir werden Bildung zu einem vorrangigen Anliegen in Notsituationen machen, um mehr Kindern Schulunterricht, Lehrkräfte und bessere Zukunftsaussichten bieten zu können. Ich messe diesem Anliegen große Bedeutung bei und habe mir zum Ziel gesetzt, während meiner Amtszeit die Mittel für Bildungsmaßnahmen in Krisensituationen auf 4 % des EU-Budgets für humanitäre Hilfe aufzustocken. Dies gehört zu meinen obersten Prioritäten. Ich habe bereits mit dem Europäischen Parlament erörtert, wie dieses Ziel erreicht werden kann.“

Die Europäische Union fördert die Bildung für Kinder, die von Konflikten betroffen sind, im Rahmen der EU-Initiative „Kinder des Friedens“, die im Jahr 2012 im Anschluss an die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU eingeleitet wurde.

Bislang hat die Europäische Union über 23 Mio. EUR für Projekte der EU-Initiative „Kinder des Friedens“ bereitgestellt, einschließlich der Beiträge aus Luxemburg (500 000 EUR) und Österreich (250 000 EUR) im Jahr 2014. Bis Ende diesen Jahres werden mehr als 4 Millionen Kinder in 26 Ländern von Fördermaßnahmen im Rahmen dieser Initiative Unterstützung erhalten.

Hintergrund

Bildung in Krisensituationen gehört zu den am stärksten unterfinanzierten Bereichen der humanitären Hilfe: Fast zwei Drittel des Bedarfs können aufgrund fehlender Mittel nicht gedeckt werden. Derzeit werden weniger als 2 % der weltweiten humanitären Hilfe für diesen Zweck eingesetzt.

Das Gipfeltreffen zum Thema „Bildung für die Entwicklung“, das heute in Oslo stattfindet und vom norwegischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für globale Bildung Gordon Brown organisiert wurde, soll zu neuem politischen Engagement für die 58 Millionen Kinder, die weltweit keine Schule besuchen können, anregen.

über red

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Ein Kommentar

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